Rebecca Gablé
Das Lächeln der Fortuna
England im 14. Jahrhundert: Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der 12-jährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen entsteht eine erbitterte Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurückführt in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politischen Triumphe – und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem Erzfeind Mortimer gegenüber …
Bewertung:
Im England des 14. Jahrhunderts ist der 12-jährige Robin von Waringham Schüler in einer Klosterschule. Als der Abt des Klosters Robin die Nachricht vom Selbstmord seines Vaters überbringt, den er wegen Hochverrats begangen haben soll, heißt das für Robin, dass er jetzt zu den Besitzlosen gehört, denn Hochverrätern wird ihr Land genommen. Robin reißt aus dem Kloster aus und fängt auf dem Gut von Waringham, das bisher seiner Familie gehört hatte, als Stallbursche an. Das Gut geht an den besten Freund seines Vaters, der ihn wiedererkennt und zusammen mit seinem Sohn Mortimer unterrichten lässt. Dieser jedoch mag Robin überhaupt, nicht und so entwickeln sich die beiden Jungen zu erbitternden Feinden. Robin macht trotzdem seinen Weg und wird ein Ritter wie er es immer wollte. Er lernt den Duke of Lancaster kennen, der sich seiner annimmt. An dessen Seite erlebt er Feldzüge und Politik seiner Zeit – und trifft auch seinen Feind aus Jugendtagen, Mortimer, wieder. Mit diesem sehr komplexen historischen Roman ist Rebecca Gablé ein Meisterwerk gelungen. Man erfährt sehr viel über die englische Geschichte dieser Zeit, und doch wird es nie langweilig. Die Figuren sind liebevoll beschrieben, die geschichtlichen Fakten sehr gut recherchiert. Ein Buch, das absolut süchtig macht. Einmal begonnen, kann man es nicht mehr weglegen.
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besondere Bücher |
  
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sehr gut |
 
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gut |

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geht so |
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gar nicht mein Fall |
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