Henning Mankell
Hunde von Riga
"Kurt Wallander saß in seinem Zimmer im Polizeipräsidium in Ystad und gähnte. In diesem Moment kam Martinsson ins Zimmer: 'Vor ein paar Minuten haben wir einen merkwürdigen Anruf erhalten', begann er, 'er kam aus einer Telefonzelle. Ein Mann behauptet, daß bald irgendwo hier an der Küste ein Rettungsboot mit zwei toten Männern an Land treiben würde. Er meldete sich nicht mit Namen und sagte auch nicht, wer die Toten sind. Dann legte er auf.' Die Obduktion ergab sehr schnell, daß es sich bei den Toten möglicherweise um Russen handelte. 'Wenn du den Zynismus entschuldigst', sagte Mörth, 'die beiden Männer waren vermutlich froh, als sie jemand erschossen hat. Sie wurden nämlich nach allen Regeln der Kunst gefoltert, bevor sie starben.' Um halb acht setzte Wallander sich ins Auto und fuhr nach Hause. Der Wind hatte nachgelassen, und es war plötzlich kälter geworden." Wer sind die Toten? Wohin ist das Rettungsboot verschwunden? Die Ermittlungen führen Kommissar Wallander diesmal nach Osteuropa. Er gerät immer tiefer hinein in ein kaum noch zu durchschauendes Komplott unsichtbarer Mächte, in dem er nicht nur seinen Glauben an die Gerechtigkeit verliert, sondern auch fast sein Leben läßt …
Bewertung:
Diesmal führen die Ermittlungen Kommissar Wallander nach Riga, der Hauptstadt von Lettland, wo er auf jede Menge Korruption trifft. Dabei beschreibt Mankell die Probleme, mit denen das Land zur Zeit der Wende zu kämpfen hat, sehr gut und erschreckend, und auch der Kriminalfall selbst ist sehr spannend, so dass man das Buch gar nicht mehr weglegen will.
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besondere Bücher |
  
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sehr gut |
 
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gut |

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geht so |
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gar nicht mein Fall |
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Verlag: dtv
Taschenbuch, 351 Seiten
erschienen: 2000
ISBN: 3423202947
Original: Hundarna i Riga (1992)
Genre: Krimi/Thriller

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