Marion Zimmer Bradley
Die Wälder von Albion
Das erste Jahrundert nach Christi Geburt: England, Albion, ist von den Römern besetzt, Londinium ihre größte Siedlung. Nur im heutigen Wales, Schottland und Irland haben sich die keltischen Gemeinschaften gehalten. Sie werden vom Herrschaftsanspruch Roms genauso bedrängt wie die Römer selbst von einem neuen Glauben, dem Christentum, das auch im England dieser Zeit Anhänger gefunden hat. Im Zentrum des Romans von Marion Zimmer Bradley steht die Geschichte einer Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen, wie sie ungleicher nicht sein könnten. Eilan, Tochter eines keltischen Druiden, und der Soldat Gaius, Sohn eines römischen Statthalters. Um ihrer Liebe willen bricht Eilan das Tabu der Schwesternschaft, und nur durch einen weiteren Verrat kann sie zur neuen Hohenpriesterin werden. Sie ist dazu bereit, auch um die Macht des Druiden zurückzudrängen, der den Einflüssen Roms bereits erlegen ist. Schließlich verzichtet sie auf ihre Liebe, auf Gaius und auf den gemeinsamen Sohn. Um das Überleben der keltischen Gemeinschaft zu sichern, sucht Eilan nach Verbündeten in ihrem Kampf gegen Rom, gegen Gaius, gegen den Druiden und ihre Schwesternschaft, die den Verrat zu ahnen beginnen. Sie steht an einem Wendepunkt. Eilan trifft eine unerwartete und folgenschwere Entscheidung… In einem dramatischen Finale siegt die Weltanschauung Roms, die keltischen Gemeinschaften werden zerschlagen. Nur Eilans Sohn überlebt: Gawen wird der erste Merlin. Ein anderer wird Jahrhunderte später aus den Nebeln von Avalon am Hofe König Arthurs auftauchen und den Adler Roms mit dem Drachen Albions und dem Fisch des Christentums versöhnen.
Bewertung:
Die Geschichte wurde von Marion Zimmer Bradley erst nach ihrem Welterfolg "Die Nebel von Avalon" geschrieben, inspiriert durch die Oper "Norma" von Vincenzo Bellini. Es geht um die Liebe zwischen Eilan und Gaius, die so groß ist, dass beide sich über das Verbot des Vaters beziehungsweise des Glaubens hinwegsetzen. Diese Liebesgeschichte ist einfach wunderschön und tragisch zugleich und zusammen mit der mystischen Geschichte des alten, keltischen Glaubens und des römisch besetzten Britannien lässt das Buch den Leser nicht mehr aus seinem Bann. Ein wunderbarer Einstieg in die zauberhafte Welt von Avalon, auch wenn die Handlung bei weitem nicht so komplex ist, wie in "Die Nebel von Avalon".
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besondere Bücher |
  
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sehr gut |
 
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gut |

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geht so |
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gar nicht mein Fall |
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