Petra Durst-Benning
Die Glasbläserin
Lauscha, ein kleines Glasbläserdorf im Thüringer Wald, 1890: Als der Glasbläser Joost Steinmann wenige Jahre nach dem Tod seiner Frau ebenfalls stirbt, stehen seine drei jungen Töchter Johanna, Marie und Ruth völlig mittellos da. Auch in ihrem Haus wurden Glaswaren nach jahrhundertealter Tradition hergestellt, nach der die Männer das Glas blasen, während die Frauen fürs Verzieren zuständig sind. Als eines Tages der berühmte, amerikanische Geschäftsmann Woolworth auf seiner Einkaufstour durch Europa auf den Lauschaer Christbaumschmuck aufmerksam wird und eine Großbestellung aufgibt, fasst Marie sich ein Herz: Die couragierte und geschäftstüchtige Frau bricht mit allen Regeln und nimmt in der elterlichen Werkstatt den Platz des Vaters ein. Aus ihren Händen entstehen die schönsten Christbaumkugeln, die je in Lauscha produziert wurden, und auch Mister Woolworth scheint fasziniert …
Bewertung:
Ein wirklich schöner historischer Roman über drei Töchter eines Glasbläsers aus Lauscha, die sich auf einmal alleine durchschlagen müssen. Sehr schön erzählt die Autorin, wie schwer es Frauen im 19. Jahrhundert hatten, selbst den Lebensunterhalt zu verdienen. Aber auch über die Glasbläserei erfährt man sehr viel. Besonders gefallen hat mir der Sprachstil, denn man merkt einfach, dass dies ein deutsches Buch ist, das in Deutschland spielt. Die Personen unterhalten sich nicht in absolut perfektem Deutsch, sondern oft auch mal etwas umgangssprachlicher. Dadurch wirkt das Buch sehr viel natürlicher als viele andere.
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besondere Bücher |
  
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sehr gut |
 
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gut |

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geht so |
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gar nicht mein Fall |
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Verlag: Ullstein
Taschenbuch, 496 Seiten
erschienen: 2002
ISBN: 3548257615
Genre: Historisch

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