Marion Zimmer Bradley
Luchsmond
Marion Zimmer Bradleys Erfolgsgeheimnis sind die phantastischen Welten ihrer Science-fiction und Fanatsy-Geschichten, bevölkert mit den seltsamsten menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Auch dieser neueste Erzählungsband, eine Werkschau aus über dreißig Jahren, entführt den Leser in ihren romantisch-magischen Kosmos. In Die Kinder von Centaurus nimmt die Autorin mit fast hellseherischer Klarheit das heute so brisante Thema der Leihmutterschaft vorweg. Auf dem für schwangere Frauen tödlichen Planeten Megaera müssen die junge Terranerin Beth und ihr skeptischer Mann erfahren, daß nur die selbstlose Freundschaft einer Centaurin ihr Kind und zugleich die Beziehungen zwischen dem Galaktischen Imperium und Megaera retten kann. Die steile Flut berichtet von der Rückkehr der Nachkommen einer frühen Weltraumexpedition zur Erde, Jahrhunderte nach dem Aufbruch ihrer Ahnen. Statt des erwarteten Technikstaates finden sie ein scheinbar in paradiesische Zustände zurückfallendes Arkadien – bis eine Krise eintritt, die beunruhigende Enthüllungen bringt. Der Raubvogel des Planeten Wolf ist nur ein winziger Automat, aber in ihm steckt ein verderbenbringendes Geheimnis. Als sich Race Cargill vom terranischen Geheimdienst auf die Suche nach seinem verschollenen Freund und jetzigen Todfeind Rakhal macht entkommt er nur mit Hilfe der rotäugigen Hexe Miellyn dem Grauen des Vogels und seines Herrstellers Evarin, des furchtbaren Priesters des Krötengottes. Helma Lassiter, eine junge Frau von katzenhafter Schönheit, ist unter dem Luchsmond geboren und ihm verfallen. Zwischen zwei Welten zerrissen, findet sie ein tragisches Ende, vor dem auch die ahnungsvolle Liebe ihres Mannes sie nicht bewahren kann. Von einer Fehde unter Vampiren erzählt Verrat und Geblüt. Die hinreißende Gräfin Teresa weiß nicht, wie es um sie steht, und erst die Begegnung mit dem Grafen Fieor im tiefsten Kerker ihres Schlosses öffnet ihr die Augen – als es zu spät ist. Die Maschine ist ein zur sexuellen Zwangsbefriedigung der Bevölkerung eingeführtes Gerät, dem sich im totalitären Zukunftsstaat niemand entziehen kann. Auch die Flucht in die Ehe, von der eine junge Frau sich Rettung erhofft, bringt keine Hilfe, sondern nur bittere Erkenntnisse über die Macht des Maschinellen. Lythande, Söldnerin und Magierin, wahrt das Geheimnis ihrer wirklichen Natur gegenüber allen Fremden. Daß sie ihre Zurückhaltung bricht, um einer sterbenden Priesterin, der Göttin Larith, zu helfen, zwingt sie in den Bann eines verzauberten Schwertes. Der fremde Zauber führt zu einer sonderbaren Irrfahrt und einem lebensgefährlichen Duell mit Lythandes Erzfeind Beccolo, den sein höchst anrüchiges Geheimnis zu Fall bringt. Auch in der Geschichte Die wandernde Laute erlebt Lythande den Enfluß fremden Zaubers, denn die Laute des Prinzen Tashgan bringt jeden der sie spielt, in aufregend kitzlige Situationen – vor allem dann, wenn die ins Lautenspiel Verliebte eine gewaltige Werdrachin ist.
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