Peter Berling
Der schwarze Kelch
Anno Domini 1257. Roç und Yeza, die Erben des sagenumwobenen Gralsgeschlechts, sind nach abenteuerlichen Irrfahrten aus dem fernen Orient in ihre Heimat Okzitanien zurückgekehrt. Doch noch immer schwelt im Süden Frankreichs der erbitterte Widerstand des Adels gegen Ludwig den Heiligen. Und noch immer brennen die Scheiterhaufen der Inquisition, auf denen bereits die Vorfahren des Königlichen Paars, als Ketzer verdammt, ihr Leben lassen mußten. Gelenkt von einem Geheimorden, der sie ausersehen hat, die verfeindeten Glaubensgemeinschaften zu versöhnen und der Welt den Frieden zu bringen, stürzen sich die beiden Liebenden erneut in Gefahr. Schon bald werden sie auseinandergerissen. Roç drängt es zu ruhmreichen Taten in den Krieg für den Staufer Manfred, während es Yeza nach Bologna zum gefangenen König Enzo zieht. Aber die Mission des Königlichen Paars droht nicht nur an seiner schmerzlichen Trennung zu scheitern. Die beiden jungen Menschen werden auch von Zweifeln an ihrer Bestimmung geplagt. Dunkle Mächte entsenden ihre Spione und Häscher, und ein Schwarzer Kelch kreuzt immer wieder unheilvoll ihren Weg. So bedürfen Roç und Yeza einmal mehr der Hilfe alter Gefährten: Da ist Gavin, der hochmütige Templer; Sigbert, der treue Deutschritter; Gosset, der abtrünnige Priester; Arslan, der zauberkundige Schamane; Taxiarchos, der tollkühne Bettlerkönig aus Konstantinopel; und zuletzt stellt sich ihnen auch William, der schlitzohrige Franziskaner, wieder schützend zur Seite, bis das ehrgeizige Unterfangen im Heiligen Land seinen furiosen Abschluß findet.
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Verlag: Lübbe
Hardcover, 1278 Seiten
erschienen: 1997
ISBN: 3785708874
Genre: Historisch

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