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Letztes Update:
30.11.2005

Frederick Forsyth

Das Phantom von Manhattan

Sie sind Männer der Superlative: Frederick Forsyth ist mit 35 Millionen verkauften Büchern Weltbestsellerautor; Andrew Lloyd Webber schuf mit "Das Phantom der Oper" das erfolgreichste Musical aller Zeiten, das bis heute über 10 Millionen Besucher gesehen haben. Als die beiden sich das erste Mal begegneten, sprang der Funke über. Eine Idee war geboren. Frederick Forsyth machte sich auf die Suche nach jenem Wesen, dessen tragisches Schicksal sich im Untergrund der Pariser Oper verlor. Niemand weiß, was aus dem Mann mit der Maske geworden ist. Bis zu jenem Abend im September 1906, als der Notar Dufour zu einer Sterbenden gerufen wird. Antoinette Giry enthüllt, wie sie einst den entstellten Knaben Erik Mulheim aus einem Schaustellerkäfig befreite und in der Unterwelt der Pariser Oper versteckte. Dort schuf er sich sein eigene Welt, fernab von den Menschen, die ihn verabscheuten. Als er sich in die junge Sängerin Christine verliebte und sie zum Star machte, schöpfte er Hoffnung. Doch vergebens. Da rettete Antoinette ihn erneut und schickte ihn nach Amerika. Nur dort konnte seine gequälte Seele endlich zur Ruhe kommen. Dufour soll Erik aufspüren und ihm einen geheimnisvollen Brief bringen. In New York stößt der Notar auf einen der reichsten und mächtigsten Männer Amerikas, das "Phantom von Manhattan" …



Bewertung:

Eigentlich ist Forsyth ja eher Autor von Politthrillern wie "Der Schakal". Dieses Buch ist jedoch einmal etwas ganz anderes. Zusammen mit Andrew Lloyd Webber ist er auf die Idee zu einer Fortsetzung des "Phantom der Oper" gekommen. Die machte er auch gar nicht mal schlecht. Zwar sind die Charaktere alle etwas oberflächlich, das ist aber in einem 240 Seiten langen Buch kein Problem. Die Idee, das Phantom könnte in Amerika zu einem der reichsten Männer geworden sein, indem es sich an Vergnügungsparks beteiligt und an der Börse spekuliert hat, ist sehr interessant.

Vielleicht wird das Buch den eingefleischten Fans von "Das Phantom der Oper" nicht gefallen, vor allem auch weil der Autor das Buch von Leroux in seinem Vorwort kritisiert, ich fand es aber eigentlich ganz gut.

Bewertung: 

So bewerte ich:
EuleEuleEuleEuleEule     besondere Bücher
EuleEuleEuleEule   sehr gut
EuleEuleEule   gut
EuleEule   geht so
Eule   gar nicht mein Fall

Cover

Verlag: C. Bertelsmann
Hardcover, 240 Seiten
erschienen: 2000
ISBN: 3570003256
Original: The Phantom of Manhattan (1999)
Genre: Krimi/Thriller


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