Dagmar Trodler
Die Tage des Raben
Die Rückkehr in seine nordische Heimat hatte ihnen kein Glück gebracht. Hass und Argwohn schlugen Erik, dem letzten Thronfolger des alten Herrschergeschlechts, und seiner jungen Frau Alienor von Sassenberg, der Eifelgräfin, entgegen. Nun kehren sie einem Land den Rücken, das in Gewalt und Blutvergießen versinkt. Ihr Ziel ist der Hof des Normannenherzogs Guilleaume, von dem Erik einst den Ritterschlag erhielt. Und so folgen sie mit den beiden Töchtern dem Herzog, erst in die Normandie und schließlich nach England. Denn Guilleaume ist jetzt König von England – man nennt ihn Wilhelm den Eroberer. Erik und Alienor besteigen ein Schiff nach Jorvik und lernen so zunächst den nördlichen, dänisch geprägten Teil Englands kennen, den Wilhelm einen ganzen Winter lang mit seinen Truppen verwüstet hat. In Yorkshire versucht die junge Familie mit dem Mut der Verzweiflung, sich eine neue Existenz aufzubauen. Freudig wird Erik vom König in den Kreis der Ritter aufgenommen. Sie belagern das auf einer Insel im Sumpf gelegene Kloster Ely, um Hereward, den letzten Aufständischen von England, endgültig niederzuschlagen. Bei ihrem Angriff kann Hereward zwar fliehen, fällt aber wenig später Erik in die Hände, der soeben wieder zu seiner Familie zurückgekehrt ist. Und da trifft Erik eine folgenschwere Entscheidung. In der Nacht vor Eriks Rückkehr ist Alienor ein einzelner Rabe am Rande der Sümpfe aufgefallen, der fortan ihre Nähe zu suchen scheint. Vor allem, als die Schatten des Schicksals – und ihrer Vergangenheit – einmal mehr über sie hereinbrechen …
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Verlag: Blanvalet
Hardcover, 542 Seiten
erschienen: 2005
ISBN: 3764501707
Genre: Historisch

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