Tom Wolfe
Fegefeuer der Eitelkeiten
Sherman McCoy, der Wall-Street-Broker mit riesiger Park-Avenue-Wohnung, High-Snobiety-Gattin, verwöhntem Töchterchen und rassiger Geliebter, kommt wegen Unfallflucht vor Gericht. Ein die öffentliche Meinung manipulierender Reverend aus Harlem, dem die Veruntreuung von Sozialgeldern vorgeworfen wird, ein frustrierter Staatsanwalt, der die Chance seines Lebens wittert, unseriöse Boulevardblätter und nicht zuletzt indignierte Kollegen von der Börse knüpfen das verhängnisvolle Netz der Vorurteile, aus dem es für Sherman kein Entrinnen mehr gibt. Als ausgesprochen unterhaltender und spannender, die Tradition Balzacs und Thackerays nicht leugnender Gesellschaftsroman bietet "Fegefeuer der Eitelkeiten" reichhaltigen Zünd- und Lesestoff. Doch die eigentliche Zentralgestalt dieses Buches ist der Moloch New York, dieser gargantueske Schmelztiegel sozialer Extreme und ethnischer Vielfalt, in dem das Streben nach Geld und Status wie ein Fieber grassiert. Die vielen Gesichter dieser Stadt, ihre politischen Spannungen, ihr Menschengemisch, ihre Vorzüge und ihre Laster spiegeln sich in diesem Roman und machen ihn zu dem New-York-Buch schlechthin.
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Verlag: Kindler
Hardcover, 796 Seiten
erschienen: 1988
ISBN: 3463400944
Original: The Bonfire of the Vanities (1987)
Genre: sonstige Belletristik

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